
Wie kann die Großregion ihren Flächenverbrauch reduzieren? Eine neue Interviewreihe im Projekt LATI bringt die Perspektiven von Raumplanungspraktiker:innen aus der gesamten Großregion zusammen.
Diese Interviews werden im Rahmen des Interreg GR VI A Projektes LATI - Forschungslabor für territoriale Intelligenz geführt. Die Interviewreiehe ordnet bisherige Erkenntnisse aus der Analyse der Planungsinstrumente in der Großregion ein und richtet den Blick auf die Umsetzbarkeit des NNLT-Ziels.
Ziel ist es, die im Rahmen des Projekts erarbeiteten Annahmen des Planungskompendiums durch Perspektiven aus der Praxis zu validieren und zu ergänzen. Die Ergebnisse werden als offene, verständliche und frei zugängliche Fallstudien im Planungskompendium der Großregion veröffentlicht.

Den Auftakt machte Raimund Rinder, Referatsleiter für Freiraumsicherung, Kulturlandschaften und europäische Raumentwicklung im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz. Themen des Interviews waren unter anderem:
- die Einschätzung der Rolle der Landesplanung zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in Rheinland-Pfalz
- wesentliche Hemmnisse zur Erreichung der Reduktionsziele
- bestehende Formate zur Unterstützung der Kommunen hinsichtlich einer flächensparenden Planung von Siedlungsflächen sowie
- möglichen Wirkungen unterschiedlicher planerischer Vorgehensweisen in Grenzregionen.
Am 18.08.2026 fand bereits das dritte Experteninterview der Interviewreihe „Netto-Null-Flächenverbrauch und die Rolle der Raumordnung in den Teilregionen der Großregion bei der Erreichung dieses Ziels“ statt.
Im wallonischen Aubange tauschten sich Kristen Mangels und Fabian Imbusch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Aubange, François Kinard, und dem Leiter der Stadtplanungsabteilung, Nicolas Klée, zum wallonischen Planungssystem und seinen Instrumenten auf kommunaler Ebene aus.
Themen des Interviews waren unter anderem:
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Entwicklung eines Verständnisses für die Besonderheiten des wallonischen Planungssystems,
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die Umsetzung überörtlicher Vorgaben zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in konkreten lokalen Planungsdokumenten,
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möglichen Wirkungen unterschiedlicher planerischer Vorgehensweisen in Grenzregionen.
Bis Ende September folgen weitere Gespräche mit Raumplanungspraktiker:innen auf lokaler, regionaler und grenzüberschreitender Ebene in allen vier Teilregionen der Großregion.


