In der Großregion gibt es viele attraktive Städte mit unterschiedlichem Flair. Die sieben Städte, in denen sich die an dem Projekt „Universität der Großregion“ beteiligten Universitäten befinden, bestechen durch ihr reichhaltiges Kulturangebot, ihre Weltoffenheit sowie zahlreiche Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten.
Kaiserslautern im Zentrum von Europa gelegen, knapp 100.000 Einwohner groß, ist eines der Oberzentren in Rheinland-Pfalz. Kaiserslautern verfügt über geradezu ideale Verkehrsanbindungen per PKW, Bahn oder Flugzeug mit schnellen Verbindungen nach Frankreich und den Benelux-Staaten. Die Stadt bietet 50.000 Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Branchen. Der Wissenschaftsstandort ist mit der TU Kaiserslautern und den hier angesiedelten renommierten Forschungseinrichtungen eines der größten IT-Cluster in Europa. Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem auch durch seinen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern.
Als über tausend Jahre alte Stadt, Hauptstadt eines geistlichen Fürstentums des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und Wiege der industriellen Revolution ist Lüttich stolz auf seine vielschichtige Historie, sein beträchtliches Kulturerbe, seine industrielle Tradition, seine Gastfreundlichkeit und die Herausbildung einer modernen, multikulturellen und vereinten Region. Als Ort, wo romanische und germanische Kultur aufeinandertreffen, ist Lüttich eine Stadtregion, die sich eine neue Zukunft aufbaut und dazu Talente anlockt, wie zum Beispiel die beiden weltberühmten Architekten Santiago Calatrava (TGV-Bahnhof) und Ron Arad (Médiacité).
Die Stadt Luxemburg mit 80.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zeichnet sich durch einen persönlichen Charakter aus. Sie verfügt über zahlreiche Kultur- und Freizeitangebote: Cafés, angesagte Diskotheken, Jazzkonzerte in der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, Museen, Theater, Kinos sowie klassische Konzerte in der Philharmonie, einem zeitgenössischen Bauwerk mit besonderer Architektur. Kosmopolitisch geprägt durch die hier ansässigen zahlreichen europäischen Institutionen und multinationalen Unternehmen, ist die Stadt Luxemburg durch das internationale Verkehrsnetz, das sich quer durch die Stadt zieht, außerdem ein wirtschaftlich dynamisches Zentrum.
Mit 430.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt Metz, eineinhalb Zugstunden von Paris entfernt, im Herzen der Großregion. Die Stadt ist heute bekannt für ihre freundliche Atmosphäre sowie ihr architektonisches Mosaik aus verschiedensten Stilen, Materialien und Farben. Angefangen beim Quartier Impérial und seinen Kirchengebäuden, dem Mosel-Ufer über das Deutsche Tor bis hin zu den Stadtmauern punktet Metz mit einem wirklichen Kulturreichtum. Das im Mai 2010 eingeweihte Centre Pompidou vervollständigt die kulturelle Landschaft der Stadt und überrascht durch seine gewagte Architektur.
Als Kunst- und Kulturhauptstadt bewegt sich Nancy zwischen Klassizismus und Avantgardismus. Die 260.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Großraums können einerseits leidenschaftlichen Arien in der Nationaloper Lothringens, andererseits den neuesten Elektrorhythmen in L’Autre Canal lauschen oder an einem Saint Nicolas-Lauf teilnehmen, um anschließend das Museum der Schönen Künste zu besuchen. Ein Spaziergang durch die Straßen der Stadt ist wie eine Zeitreise: von der Altstadt mit ihren Jugendstilbauten vorbei am Place Stanislas, einem architektonischen Juwel aus dem XVIII. Jahrhundert, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Saarbrücken ist die saarländische Landeshauptstadt. Die Universitäts-, Kongress-, Messe- und Einkaufsstadt hat rund 175.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ihr Markenzeichen ist die Saar, die mit ihren Ufer- und Parkanlagen und dem Saar-Strand attraktive Freizeitmöglichkeiten bietet. Die Stadt hat ein reichhaltiges Kulturangebot mit Theater- und Filmfestivals. Discos, Clubs und Cocktailbars sorgen für ein abwechslungsreiches Nachtleben. In Saarbrücken sind weit mehr als 15.000 Unternehmen angesiedelt, so dass die Stadt Jobmotor für mehr als 100.000 Menschen ist.
Die älteste Stadt Deutschlands ist stolz auf ihre reiche Historie. Der Porta Nigra sowie den vielen weiteren Denkmälern verdankt Trier das Prädikat Weltkulturerbe. Hier verschmelzen Historie und modernes Lebensgefühl ausgefüllt mit einem breiten kulturellen Angebot zu einer lebendigen Symbiose. Mit ca. 100.000 Einwohnern gelingt Trier der Spagat zwischen städtischem Flair und heimatlicher Gemütlichkeit. Neben dem Weinbau prägen mittelständische Betriebe die wirtschaftliche Struktur. Im Städtebund „QuattroPole“ hat Trier sein Gewicht in der Großregion manifestiert.