Tagung „Europäische Kulturhauptstädte interkulturell“

Tagung „Europäische Kulturhauptstädte interkulturell“

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Vom 9. bis 10. Dezember tagen an der Uni Luxemburg Forscher zum Thema „Europäische Kulturhauptstädte interkulturell“. Gäste sind zudem herzlich geladen zu einer Podiumsdiskussion im „Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster“ (CCRN).
Die „Europäische Kulturhauptstadt“ gilt innerhalb der EU als Prunkstück europäischer Kulturpolitik. In Regionen und Städten wie dem Ruhrgebiet und Istanbul - beide sind in diesem Jahr „Kulturhauptstadt“ - sowie in Luxemburg haben Fragen der Interkulturalität und Integration einen hohen Stellenwert.
Das Ruhrgebiet gilt als größter Ballungsraum Europas, der seit Generationen durch Arbeitsmigration geprägt ist. Als interkontinentale Metropole ist für Istanbul ein Spannungsfeld kennzeichnend, das sich zwischen politischer Säkularisierung und religiöser Bindung bewegt. Und mit Luxemburg wurde 1995 und 2007 eine Stadt und eine Großregion ausgezeichnet, die Interkulturalität, Multilingualität, Migration und Grenzgängerschaft ausdrücklich ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellte.
Die Tagung „Europäische Kulturhauptstädte interkulturell“ will Aufschlüsse geben über gesellschaftliche, kulturelle und ästhetische Strategien und Perspektiven im Umgang mit dem Phänomen der Interkulturalität auf der Ebene der Kulturhauptstädte Europas, um von hier aus den Kenntnisstand über Anspruch und Wirklichkeit des Identitätsfindungs- und Integrationsprozesses in Europa zu erweitern.

  • Wann? Donnerstag, 9. Dezember ab 9.30, Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Institut Pierre Werner um 18:45 Uhr, Freitag, 10. Dezember ab 9.30.
  • Wo ? Campus Limpertsberg, 162a avenue de la Faïencerie, Luxemburg, BS 0.01

Das vollständige Programm der Tagung in französischer und deutscher Fassung finden Sie im Anhang. Die Vorträge des Seminars werden auf Deutsch gehalten werden.
Eintritt frei. Begrenzte Anzahl von Plätzen. Anmeldung bei Virginie Laye, E-Mail: virginie.laye(at)uni.lu
Die Tagung wird von der Universität Luxemburg im Rahmen des UGR-Projekts (Université de la Grande-Région) mitfinanziert und gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms INTERREG IVA Großregion.

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