
Um dem zunehmenden internationalen Wettbewerb adäquat begegnen zu können, sind Innovation und Wissenstransfer in zukunftsorientieren Branchen von Bedeutung. Bereits heute bilden Wissenserwerb und -transfer wichtige strategische Arbeitsfelder der Einrichtungen in der Großregion. Ziel des Innovations- und Wissenstransfers ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch den Aufbau und die Festigung der Kontakte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Geprägt durch die industrielle Vergangenheit der Lütticher Region, unterhält die Universität Lüttich traditionell enge Beziehungen mit Wirtschaftspartnern. Die Hälfte des Forschungsbudgets wird in Kooperationsprojekte mit Unternehmen investiert, um ihre Innovations- und Entwicklungsfähigkeit weiter auszuabuen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Seit zehn Jahren ist die Universität Lüttich zudem sehr stark in der Technologieförderung und im regionalen Strukturwandel tätig. Sie initiiert insbesondere die Einrichtung von Technologiezentren oder Clustern sowie die themenorienierte Kooperation zwische Partnern aus Wissenschaft und wirtschaft. Die ULg beteiligt sich außerdem am Aufbau und der Technologieförderung des LIEGE Science Park sowie intensiv an überregionalen Projekten.
Darüber hinaus ist die Universität Lüttich Wegbereiterin für die Umsetzung einer kohärenten Strategie für den Wissenstransfer im Wissenschaftsbereich. Dies zeigen insbesondere die bis heute über 80 Gründungen von Spin-Off-Unternehmen und die zahlreichen lizenzierbaren Technologien.
Für die konkrete Durchführung des Wissenstransfers der Universität Lüttich ist die Einrichtung Interface Entreprises-Université zuständig. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft fördert und begleitet Interface Entreprises-Université in nahezu allen Kompetenzbereichen der Universität Lüttich die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie.
Universität des Saarlandes
Die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität des Saarlandes (KWT) und die Universität des Saarlandes Wissens- und Technologietransfer (WuT) GmbH initiieren und betreuen Kooperationen zwischen der Universität und regionalen Unternehmen.
Die KWT und die WuT GmbH bieten:
Die Technische Universität Kaiserslautern
Die TU Kaiserslautern hat langjährige Expertenerfahrung mit Transferprozessen und den dazu erforderlichen Strukturen. Mit der von der Hochschulleitung vor 28 Jahren eingerichteten Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) bietet die TU Kaiserslautern eine zentrale Anlaufstelle für die Unternehmen des Landes Rheinland-Pfalz. Die Transfereinrichtung KIT ist ebenso wie das Forschungs- und EU-Referat als Stabstelle beim Vizepräsidenten für Forschung und Technologie angesiedelt, so dass hier der intensive Kontakt zur Hochschulleitung und zum Themengebiet Forschungsförderung gewährleistet ist. Die KIT ist in Rheinland-Pfalz Mitglied des universitären Verbundes zum Wissens- und Technologietransfer „Navigator Wissenschaft – naWI“, in dem neben der TU Kaiserslautern – vertreten durch die KIT-, die Universität Koblenz-Landau, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Universität Trier ein ganzheitliches Konzept der Innovationsförderung verfolgen. Ziel des Zusammenschlusses sind im Wesentlichen die Effektivitäts- und Effizienzsteigerung des Wissens- und Technologietransfers, ein gemeinsames Wissens- und Technologiemarketing sowie ein intensives Technologie- und Know-how-Screening.
Die drei Universitäten in Nancy und die Universität Paul Verlaine - Metz haben beschlossen, sich als Universitäten Lothringens im Bereich Wissens- und Technologietransfer gemeinsam aufzustellen. Die Abteilung Wissenstransfer des PRES (Service Valorisation du PRES) ist die einzige Abteilung der vier Universitäten in Lothringen für Wissenstransfer. Sie gründet auf zwei innovativen Vorreitern (Nancy und Metz) und zwei Standorten: einem ingenieurwissenschaftlichen und einem rechtswissenschaftlichen Standort. Die Abteilung für Wissenstransfer im Bereich Forschung verwaltet in Lothringen 300 bis 350 Verträge pro Jahr (ohne ANR und EU-Verträge) mit einem Umsatz von durchschnittlich 7 Millionen Euro pro Jahr. Die Abteilung hat seit 2006 über 60 Projekte im Bereich Innovationsentwicklung bearbeitet und verfügt seitdem über 57 Patentfamilien und zehn Marken- und Softwareanmeldungen.
Die Universität Luxemburg hat im November 2008 ihren Leitfaden für den Wissenstransfer in der Forschung mit dem Titel „Richtlinien für den Wissenstransfer von Forschungsergebnissen und geistigem Eigentum“ (Guiding principles for the valorisation of research results and intellectual property rights) verabschiedet. Diese Richtlinien sollen eine kohärente und strukturierte Strategie für den Wissenstransfer von Forschungsergebnissen festlegen. Außerdem enthält er nützliche Informationen über den Umgang mit geistigen Eigentumsrechten (wie etwa Patentrechten, Urheberrechten usw.) im akademischen Kontext sowie die wichtigsten Schritte zur Stärkung und Kommunikation der innerhalb der Universität entwickelten Ergebnisse, Kompetenzen und Technologien. Im Rahmen ihrer Strategie zum Wissenstransfer von Ergebnissen und geistigem Eigentum setzt sich die Universität insbesondere für den Aufbau einer ausgeprägten Kultur zugunsten des Wissenstransfers von Forschungsergebnissen ein und greift dabei auf breit angelegte Mittel zur Stärkung und Kommunikation ihrer Forschungsergebnisse zurück. So etwa auf vertragliche Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft, systematischen Schutz des geistigen Eigentums, Aushandlung von Abkommen zur Übertragung von Rechten (u. a. Nutzungslizenzen und Abtretung von Rechten) und Gründung von Spin-offs.
Wenn Sie neue grenzüberschreitende Kontakte aufbauen möchten, können die Partner des Interreg-Projekts TIGRE (Akronym von "Transfert de technologie et Innovation dans la Grande Région", Technologietransfer und Innovation in der Großregion") Ihnen Ansprechpartner in der öffentlichen Forschung und der regionalen Wirtschaft der Großregion (Luxemburg, Lothringen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Wallonien) vermitteln.
Universität des Saarlandes
Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT)
Postfach 15 11 50
66041 Saarbrücken
Tel.: +49 (0)681 302-2656
E-Mail: kwt(at)rz.uni-saarland.de
Eurice
European Research and Project Office GmbH
Science Park 1
Stuhlsatzenhausweg 69
66123 Saarbrücken
Tel. +49 (0681) 95923-360
Fax +49 (0681) 95923-370
Nationale Forschungsförderung
Dr. Verena Krenberger
Tel.: +49 (0)681 302-4418
E-Mail: v.krenberger(at)univw.uni-saarland.de
GradUS (Graduiertenprogramm der Universität des Saarlandes)
Dr. Theo Jäger
Tel.: +49 (0)681 302-58095
Technische Universität Kaiserslautern
Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT)
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
Telefon: + 49 (0)631 205 2209
Fax: + 49 (0)631 205 2198
E-Mail: post(at)kit.uni-kl.de
Informationen über den Wissenstransfer von Forschungsergebnissen an der Universität Luxemburg
Ansprechpartner in der Juristischen Abteilung der Universität:
Juristische Abteilung
Khalid LARGET
Leiter der Juristischen Abteilung
162 A, avenue de la Faïencerie L-1511 Luxemburg
E-Mail:khalid.larget(at)uni.lu