
Die Laufzeit des EU-geförderten Projekts „Universität der Großregion“ nähert sich ihrem Ende. Unter dem Ratsvorsitz der Universität des Saarlandes werden die Evaluierung des Projekts durch die European University Association (EUA) sowie die möglichen Strukturen eines gemeinsamen dauerhaften Universitätsverbundes im Mittelpunkt der letzten sechs Monate stehen.
Durch die EUA-Evaluierung sollen die Potenziale, aber auch evtl. zu verbessernde Aspekte einer zukünftigen Organisation im Verbund erarbeitet werden. Auch die EUA betritt mit dieser Evaluierung Neuland, da sie erstmalig keine Universität, sondern ein Netzwerk von Universitäten evaluiert.
Der Rat ist das Führungsgremium des Projekts „Universität der Großregion“. Er setzt sich aus den sieben Präsidenten und Rektoren der Partneruniversitäten und je einem politischen Vertreter der fünf an dem Projekt beteiligten Regionen zusammen. Der Vorsitz wechselt alle sechs Monate. Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen in Kaiserslautern werden Prof. Michael Jäckel (Universität Trier) und Prof. Helmut Schmidt (TU Kaiserlautern) die Präsidentschaft an ihren saarländischen Kollegen Prof. Volker Linneweber übergeben.
Im Anschluss an das Arbeitstreffen besteht ab 15 Uhr die Möglichkeit, individuelle Presseinterviews mit den anwesenden Präsidenten der sieben Partneruniversitäten und politischen Vertretern der Regionen zu führen.