UniGR-Newsletter #14 - Februar 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

im vergangenen Jahr hatte die UniGR sich hohe Ziele gesteckt: Das Hauptziel, die Schaffung einer eigenständigen Rechtsform, wurde am 24. November 2015 mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins nach luxemburgischem Recht „Universität der Großregion a.s.b.l.“ erreicht. Nun steht als nächster spannender Schritt der Verstetigung des ehemaligen Interreg-Projekts die dauerhafte Besetzung der Leitung der Zentralen Geschäftsstelle der UniGR an. Die Entwicklung der UniGR schreitet also in immer größeren Schritten voran, was sich auch in der Intensivierung der zahlreichen Kooperationen und dem Aufbau immer neuer Verbindungen innerhalb der Partneruniversitäten widerspiegelt.

Mehr zu alldem erfahren Sie in diesem ersten Newsletter des Jahres 2016.

 

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes neues Jahr!

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht

das Team der UniGR

Inhalt

  • UniGR-Verbund / Zentrale Geschäftsstelle
    • Der Verbund „Universität der Großregion“ wird UniGR a.s.b.l.
    • Wechsel in der Interimsdirektion
  • Allgemeines
    • Magnetismus grenzüberschreitend erforschen
  • Studieren
    • Grenzüberschreitendes Seminar „Populärkulturelle Medien und Geschichtsvermittlung am Beispiel des Zweiten Weltkriegs" zwischen den Universitäten Luxemburg und des Saarlandes
    • Treffen des Expertenausschusses „Studieren mit Behinderung“
    • Workshop: „Teaching Multilingual Paremiology – Mehrsprachige Parömiologie unterrichten“
  • Forschen
    • Buch-Publikationen: „Lebenswirklichkeiten und politische Konstruktionen in Grenzregionen“
    • GRETI Border Seminar in Pont-à-Mousson (Lothringen)
    • CBS-Plenartreffen in Belval
    • TRNSYS Experience Seminar 2016
    • Rückblick auf Kongress „Chorografie in Luxemburg“
  • Sonstige Veranstaltungen
    • Autorenresidenz: Darstellungen des Schriftstellers, institutionelle Zusammensetzungen & Kulturvermittlungen – Projekt RESICREAMEDIA
  • News aus den Partneruniversitäten
    • Aktuelles aus der Universität Luxemburg
    • Aktuelles aus der Universität des Saarlandes
    • Aktuelles aus der TU Kaiserslautern
    • Aktuelles aus der Universität Lothringen
    • Aktuelles aus der Universität Trier
    • Aktuelles aus der Universität Lüttich
  • Weitere UniGR-Sitzungen
  • Kontakte UniGR-ReferentInnen

UniGR-Verbund / Zentrale Geschäftsstelle

Der Verbund „Universität der Großregion“ wird UniGR a.s.b.l.

Am 24. November 2015 haben in Luxemburg die Präsidenten und Rektoren der sechs Universitäten der Großregion die Satzung unterzeichnet und damit den Universitätsverbund in einen Verein nach luxemburgischem Recht überführt.

© Michel Brumat | Der erste Verwaltungsrat der UniGR a.s.b.l. mit der Interimsdirektorin Lucienne Blessing


Im Rahmen der Gründungsversammlung im 17. Stock der Maison du Savoir des neuen Campus Belval der Universität Luxemburg haben die sechs Präsidenten und Rektoren der Universität der Großregion die Satzung des Vereins beschlossen und ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt: Der Präsident der Universität Lothringen, Prof. Dr. Pierre Mutzenhardt, übernimmt das Amt des Verwaltungsratspräsidenten, und der scheidende UniGR-Ratspräsident, Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, das des Vize-Präsidenten. Ihm sprach Mutzenhardt in seiner Antrittsrede seinen besonderen Dank für die Vorbereitung der Schaffung der Rechtsform aus und würdigte darüber hinaus das Engagement der scheidenden Interimsdirektorin Prof. Dr.-Ing. Lucienne Blessing. Nun sucht der Verein einen Geschäftsführer bzw. eine Geschäftsführerin für die Zentrale Geschäftsstelle der UniGR a.s.b.l., um diesen Motor der Großregion weiter voranzubringen.

Zum ganzen Artikel

Wechsel in der Interimsdirektion

Abschied und Dank: Lucienne Blessing 

Frau Professorin Lucienne Blessing hat den Ruf der Singapore University of Technology and Design (SUTD) angenommen und wird dort die Positionen der Co-Direktorin des MIT-SUTD Internationalen Design Zentrums und einer ordentlichen Professorin im Bereich der Produktentwicklung bekleiden.

„Es war schon immer mein Wunsch, nach dem Ende meines Mandats als Senior Advisor des Präsidenten (Chargé de mission) in meinen Forschungsschwerpunkt zurückzukehren“, sagt Lucienne Blessing. „Ich habe es geliebt, an der Universität Luxemburg zu arbeiten, aber dieses Angebot war zu gut, um wahr zu sein, da es mir erlaubt, in unverhoffter Weise zu meinem Forschungsfeld der Produktentwicklung zurückzukehren. Und mit der durch den luxemburgischen Fonds National de Recherche angebotenen Finanzierung für Kooperationen mit Singapur hoffe ich auf viele Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit."

 

Der Rat der UniGR hat Frau Prof. Blessing bei der letzten Sitzung seinen Dank für ihr großes Engagement ausgesprochen. Das Team der UniGR-ReferentInnen schließt sich dem auf diesem Weg an: Wir wünschen Ihnen alles Gute bei Ihrem nächsten Abenteuer und hoffen, Sie bald wieder in der Großregion begrüßen zu dürfen!  

Lucienne Blessing auf den Seiten der Universität Luxemburg. Englischsprachiger Artikel der Universität Luxemburg

 

Jean-Pierre Finance übernimmt die Interimsdirektion der UniGR

Seit Januar 2016 hat Prof. Jean-Pierre Finance die Interimsdirektion der Zentralen Geschäftsstelle der UniGR von Lucienne Blessing übernommen. Der gerade emeritierte Professor der Informatik und frühere, langjährige Präsident der Universität Henri Poincaré in Nancy hat im Rahmen seiner Funktionen an der Entwicklung der grenzüberschreitenden interuniversitären Zusammenarbeit mitgewirkt, unter anderem an der Umsetzung des Projekts „Universität der Großregion“. Neben der Verantwortung, die er nun für den Verbund UniGR übernommen hat, ist Jean-Pierre Finance in verschiedenen Arbeitsgruppen der EUA (European University Association) aktiv, deren Verwaltungsratsmitglied er von 2009 bis 2013 war, und ist darüber hinaus weiterhin für den CPU (französische Hochschulrektorenkonferenz) tätig, insbesondere als dessen Vertreter bei den europäischen Institutionen in Brüssel. Die UniGR freut sich, von diesen Erfahrungen profitieren zu können.

Allgemeines

Magnetismus grenzüberschreitend erforschen

Dr. Philipp Pirro über seine Erfahrungen als internationaler Post-Doc der Universität der Großregion

UniSpectrum: Herr Pirro, Sie pendeln im Rahmen Ihres Postdocs regelmäßig zwischen Nancy und Kaiserslautern – forschen also über Ländergrenzen hinweg. Wie ist es dazu gekommen?

Philipp Pirro: Angefangen habe ich nach dem Abitur mit einem Studium der Experimentalphysik hier an der TU Kaiserslautern. 2010 fing ich an, in der Gruppe von Professor Hillebrands zum Thema Magnetisierungsdynamik zu promovieren. 2014 schloss ich die Promotion ab und bekam durch den Preis des Freundeskreises der Universität weitere Motivation, mich in der Wissenschaft zu engagieren. Auf die Stelle in Lothringen bin ich über die Vereinigung „Greater Region Magnetism Network“ (GRMN) aufmerksam geworden. Ich hatte während meiner Promotionszeit bereits mehrere Workshops und Konferenzen in Nancy besucht, die im Rahmen des GRMN ausgerichtet wurden, und die dort tätigen Forschungsgruppen kennengelernt. So entstanden dann auch die ersten persönlichen Kontakte. Jetzt bin ich seit Januar 2015 in Nancy, für ein Jahr, und fühle mich sehr wohl. Finanziert wird meine Stelle von Lothringen über die UniGR. 

Zum ganzen Interview

Das Interview wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von UniSpectrum der TU Kaiserlautern. 

Studieren

Grenzüberschreitendes Seminar „Populärkulturelle Medien und Geschichtsvermittlung am Beispiel des Zweiten Weltkriegs" zwischen den Universitäten Luxemburg und des Saarlandes

Filme, TV-Serien, Comics und Videospiele dienen der Unterhaltung, vermitteln aber auch oft historische Inhalte. Wie analysiert man diese populären Medien? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Text und Bild? Auf welche Art und Weise wird versucht, Authentizität herzustellen? Welche Genderbilder werden reproduziert oder in Frage gestellt? Welche Effekte haben Intertextualität und Intermedialität? Diesen und anderen Fragen gingen die Studierenden eines grenzüberschreitenden Seminars nach, das von Prof. Sonja Kmec (ULu) und Prof. Mechthild Gilzmer (UdS) mit der Unterstützung der Universität der Großregion organisiert wurde und von Oktober bis Dezember 2015 stattfand. Die Darstellung des Zweiten Weltkriegs wurde anhand von konkreten Analysen angeregt diskutiert. 

Treffen des Expertenausschusses „Studieren mit Behinderung“

Nach einer zweijährigen Pause trafen sich am 18. November 2015 Vertreter der Partneruniversitäten im UniGR-Expertenausschuss „Studieren und Behinderung“ auf dem Campus Belval der Universität Luxemburg. Themen der Sitzung waren u.a. der Rückblick auf die CHARTA „Universität der Großregion - Bildung, Forschung und Mobilität für alle“, die Barrierefreiheit auf dem neuen Campus Belval der ULu und die Planung einer gemeinsamen Veranstaltung.

Kontaktdaten der Ansprechpartner an den UniGR-Partneruniversitäten finden Sie hier.

Workshop: „Teaching Multilingual Paremiology – Mehrsprachige Parömiologie unterrichten“

Der Workshop fand am 30. November 2015 an der Universität Trier statt. Organisiert wurde er im Rahmen des Forschungsprojekts ALIENTO (Analyse Linguistique, Interculturelle d’ÉNoncés sapientiels et Transmission Orient/Occident-Occident/Orient) von Dr. Natalia Filatkina und Prof. Dr. Folke Gernert (UT) sowie Prof. Marie-Sol Ortola und Dr. Florenz Serrano (ULor). Studierende der Universitäten Lothringen und Trier arbeiteten dabei gemeinsam zu Fragen der Übersetzung von Sprichwörtern. So tauschten sie sich etwa über spezifische Übersetzungsprobleme jeder Sprache aus und entwickelten Anti-Sprichwörter auf Basis bekannter Sprichwörter.

Mehr zum ALIENTO-Projekt (Französisch und Spanisch)

Forschen

Buch-Publikationen: „Lebenswirklichkeiten und politische Konstruktionen in Grenzregionen“

Zu einer im Frühjahr 2014 von der Universität Luxemburg organisierten Ringvorlesung und den Beiträgen der Referenten wurde 2015 eine Publikation mit dem Titel „Lebenswirklichkeiten und politische Konstruktionen in Grenzregionen – Das Beispiel der Großregion SaarLorLux : Wirtschaft – Politik – Alltag – Kultur“ herausgebracht. Das Buch wurde u.a. am 4. November in Luxemburg und am 7. Dezember im Saarland vorgestellt.

Der Sammelband, an dem mehrere Mitglieder des UniGR-Center for Border Studies beteiligt sind, gibt nicht nur einen multiperspektivischen und interdisziplinären Überblick über den Forschungsgegenstand Grenzraum Großregion, sondern ist auch ein besonderes Beispiel für die fruchtbare Zusammenarbeit der Wissenschaftler der Großregion über die Grenzen hinweg.

Mehr Informationen beim transcript-Verlag oder unter www.borderstudies.org.

Christian Wille, Herausgeber und Koordinator des UniGR-Center for Border Studies, und Florence Jacquey, Geschäftsführerin des EVTZ Gipfelsekretariat der Großregion, und Prof. Dr. Birte Nienaber am 4. November 2015 im Haus der Großregion in Esch-sur-Alzette

Rückblick auf Kongress „Chorografie in Luxemburg“

Vom 6. bis 7. November 2015 fand in der Abtei Neumünster der internationale Chorografie-Kongress Luxemburg statt. Dieser wurde von den zwei Professorinnen Folke Gernert (Universität Trier) und Nathalie Roelens (Universität Luxemburg) organisiert und diente zur Betrachtung Luxemburgs in verschiedenen Disziplinen und Facetten.

Chorografie bezeichnet hier die Beschreibung von den einzelnen Regionen und Orten Luxemburgs, wodurch die Vielfalt des Landes zum Ausdruck kommt.

Dazu werden Bereiche wie Geschichte, städtische Historiografie, Literatur, Religion sowie auch die Architektur der einzelnen Orte betrachtet, um anschließend über die Variationen des städtischen Phänomens zu sprechen. Das Programm war daher sehr vielfältig und bestand hauptsächlich aus Präsentationen und photographischen Installationen.

Durch die professionelle Kooperation zwischen den Universitäten Trier und Luxembourg sowie der Universität der Großregion war dieser Kongress ein großer Erfolg und wird in weitere grenzüberschreitende Kooperationsprojekte münden. Eine gemeinsame Publikation ist bereits in der Vorbereitung.

CBS-Plenartreffen in Belval

Am 19. November trafen sich Wissenschaftler aus den Universitäten Luxemburg, Lothringen, Lüttich, Saarland, Trier und Kaiserslautern zum ersten Plenartreffen des UniGR-Center for Border Studies. Ein Jahr nach Gründung des grenzüberschreitenden Wissenschaftsnetzwerkes zogen die Mitglieder Bilanz und diskutierten Perspektiven für 2016.

Kontakt: Dr. Christian Wille (borderstudies(at)uni.lu)

 

Mehr Informationen zum UniGR-CBS-Plenartreffen

Eindrücke des Plenartreffens wurden in einem Video zusammengefasst.

GRETI Border Seminar in Pont-à-Mousson (Lothringen)

Am 26. und 27. November 2015 fand das zweite GRETI Border Seminar statt, das von der UniGR finanziert und mit logistischer Hilfe der MSH (Maison des sciences de l’homme) Lothringen realisiert wurde. Ein erstes Seminar hatte am 5. und 6. März 2015 in Dudelange (Luxemburg) stattgefunden, welches die luxemburgische Abteilung der UniGR organisiert und finanziert hatte. Ein drittes Seminar ist für Juli 2016 an der Universität des Saarlandes geplant.

Alle Universitäten der Großregion mit insgesamt neun wissenschaftlichen Disziplinen waren vertreten, vor allem die Geographie (10 Forscher), aber auch die Raumplanung (4), Kulturwissenschaft (4), Linguistik (3), die Wirtschaft (2), Soziologie (1), Geschichte (1), Politikwissenschaft (1) und die Betriebswirtschaftslehre (1).

Das Ziel der GRETI Border Seminare ist es, die Forscher in der Großregion, die im Bereich Border Studies arbeiten, zwei Tage zusammenzubringen, um internationale und interdisziplinäre Forschungsprojekte zu erarbeiten. Dieses Ziel basiert auf zwei Feststellungen: Zum einen stellt es eine große wissenschaftliche Herausforderung dar, interdisziplinär über das Objekt "Grenze" zu arbeiten, was auch weltweit immer noch selten durchgeführt wird. Auf der anderen Seite arbeiten viele Forscher in der Großregion zum Thema „Grenze“, aber relativ isoliert.

GRETI, ein Zusammenschluss für grenzüberschreitende interdisziplinäre Forschungen (Groupement de Recherches Transfrontalières Interdisciplinaires), ist Initiator und Leiter dieser Seminare.

Die GRETI Border Seminare haben auch ein längerfristiges Ziel: Auf Grundlage der durchgeführten Forschungsarbeiten soll im Jahr 2018 eine internationale Tagung unter dem Titel „GRETI Border Kolloquium“ stattfinden.

TRNSYS Experience Seminar 2016

Vortragsveranstaltung und Workshop am 25. und 26.2.2016 an der TU KAISERSLAUTERN

Vortragssprache: Englisch

 

Die TRNSYS Seminarreihe wird nach einem ersten, sehr erfolgreichen Start in Nancy im Mai 2015 fortgeführt mit einer Veranstaltung an der TU Kaiserslautern am 25. und 26. Februar 2016.

Der Fokus des TRNSYS Experience Seminar liegt auf Fallstudien und dem Erfahrungsaustausch von Forschung und Praxis. Das Seminar bietet die hervorragende Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Forschung, die neuesten Entwicklungen im Bereich der Simulationssoftware und den Einsatz von TRNSYS bei ingenieurtechnischen Beratungsleistungen zu informieren.

Weitere Informationen: http://trnsysexperience.eu

Sonstige Veranstaltungen

Autorenresidenz: Darstellungen des Schriftstellers, institutionelle Zusammensetzungen & Kulturvermittlungen – Projekt RESICREAMEDIA

Am 3. und 4. Dezember 2015 wurde von der MSH Lothringen (Maison des Science de l‘homme) in Partnerschaft mit dem CREM (Centre de recherche sur les médiations, Université de Lorraine et Haute-Alsace) und der Universität der Großregion in Metz als Teil des wissenschaftlichen Programms RESICREAMEDIA (Résidence d’auteurs, création littéraire et médiations culturelles en Grande Région) das internationale Kolloquium „Autorenresidenz: Darstellungen des Schriftstellers, institutionelle Zusammensetzungen & Kulturvermittlungen“ durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag auf dem noch wenig erforschten Konzept der Autorenresidenz in Frankreich und anderswo. Es bedarf einer wissenschaftlichen Untersuchung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten, um das Spektrum der Beziehung zwischen Schriftstellern, kulturellen Institutionen und Leserschaft vollständig zu erfassen. Folgende Fragen stellen sich: Wie kann man eine Autorenresidenz definieren? In welchen Strukturen (Autorenhäuser, Museen, Universitäten ...) sind Autorenresidenzen anzusiedeln und in Bezug zu welchem geographischen Raum? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen der Residenz und dem öffentlichen Raum der Literatur? Was sind die literarischen Praktiken und Haltungen der Schriftsteller innerhalb der Residenz? Welche Auswirkungen kann die Residenz sowohl auf die literarische Schöpfung des Autors als auch auf die Leserschaft haben?

Während der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion mit Autoren, die eigene Erfahrungen mit Autorenresidenzen gemacht haben, statt. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der DRAC (Direction régionale des affaires culturelles) Lothringen und dem Regionalrat von Lothringen organisiert.

Mehr Informationen hier und hier (auf Französisch)

News aus den Partneruniversitäten

Aktuelles aus der Universität Luxemburg

Massimo Malvetti: new member of the UniGR Coordination Board

Since January 2016, Massimo Malvetti is the new special Advisor University of the Greater Region – UniGR at the University of Luxembourg and will represent the University in the UniGR Coordination Board. He succeeds Lucienne Blessing, who will take up a new challenge at Singapore University of Technology and Design (SUTD).

With his expert knowledge as senior advisor to the rectorate acting as Secretary General, special advisor for the public understanding of science and technology and professor in physics and material science, Massimo Malvetti will contribute to the development of the newly created association and to the coordination of UniGR activities.

Aktuelles aus der Universität des Saarlandes

Europäischer Forschungspreis für Informatik-Professor Bernd Finkbeiner

Der Informatiker Bernd Finkbeiner wird als erster Professor der Universität des Saarlandes mit dem hochdotierten ERC Consolidator Grant der Europäischen Union ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einer Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro verbunden. Bernd Finkbeiner wird damit Methoden für die automatische Programmsynthese erforschen. Das Ziel ist es, Software vollautomatisch zu erzeugen, ohne dass ein menschlicher Programmierer auch nur eine einzige Zeile Programmcode schreiben muss. Die so erstellten Computerprogramme sollen zudem garantiert fehlerfrei sein. Dies ist besonders für sicherheitskritische Software wichtig, etwa um autonome Fahrzeuge zu steuern.

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Aktuelles aus der TU Kaiserslautern

DFH-Exzellenzpreis 2015 an Jérémy Cochain verliehen

30.11.2015 Autor: DFH

Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH, Jérémy Cochain und Johann Sebastian Richter, Chef des Brüsseler Büros des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. (v.l.n.r.). Foto: F. Brunet/DFH.

Jérémy Cochain, Absolvent des von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten binationalen Studiengangs "Energietechnik und Kraftmaschinen" an der TU Kaiserslautern und der INSA Rouen, wurde für seine hervorragenden Studienleistungen mit dem DFH-Exzellenzpreis ausgezeichnet. Der Preis in Höhe von 1.500 Euro wurde vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. gefördert.

Rund 1.500 Absolventen schließen jährlich erfolgreich ihr von der DFH gefördertes, deutsch‐französisches Studium ab. Der Exzellenzpreis für die besten DFH‐Absolventen wird seit 2002 auf Initiative des Club des Affaires Saar‐Lorraine und der DFH verliehen. Die Preisträger werden für ihre hervorragenden deutsch‐französischen Studienabschlüsse und ihre fachliche sowie interkulturelle Kompetenz ausgezeichnet.

Zum vollständigen Artikel

Aktuelles aus der Universität Lothringen

Lorraine Université d’Excellence

A l’issue de la phase de sélection de l’appel d’offre IDEX/ISITE (Initiatives-Science - Innovation – Territoires – Economie), dans le cadre de la seconde vague des appels à projets investissements d’avenir, le dossier Lorraine Université d’Excellence (LUE) a été sélectionné par le jury international.

L’initiative doit donc permettre de déployer l’ensemble des dimensions de l’ingénierie systémique en articulant recherche et formation, formations initiale et continue, dynamique pluridisciplinaire pour apporter des réponses globales et appropriées à chacun des 6 défis sociétaux retenus, sur des trajectoires de développement à 4 et 10 ans. :

-       la maîtrise de l’ensemble de la chaine de valeur des matériaux,

-       la gestion durable des ressources naturelles et de l’environnement,

-       le développement des énergies du futur et l’accompagnement de la transition énergétique,

-       la confiance dans le monde numérique,

-       l’ingénierie au service de la santé et du vieillissement,

-       l’intelligence économique et l’ingénierie des connaissances.

Aktuelles aus der Universität Trier

Zielvereinbarung für Entwicklungsstrategie

Wissenschaftsministerin Vera Reiß: Wissens- und Innovationsstandort Trier weiterentwickeln

Die Universität Trier wird bis Ende 2016 eine Entwicklungsstrategie für den regionalen Wissenschaftsstandort in Kooperation mit den Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie weiteren Akteuren erarbeiten. Eine entsprechende Zielvereinbarung haben Wissenschaftsministerin Vera Reiß und Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel Ende 2015 unterzeichnet.

Wissenschaftsministerin Vera Reiß: „Die Universität Trier arbeitet im Rahmen der Wissenschaftsallianz bereits heute in vielfältiger Weise mit regionalen Partnern – kulturellen und sozialen Einrichtungen, Wirtschaftskammern, anderen Forschungseinrichtungen, Kommunen – zusammen. Dies soll jetzt mit einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie weiter ausgebaut werden, um das vorhandene Potenzial noch intensiver zu nutzen und die Region nachhaltig in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiter zu entwickeln.“

Zum vollständigen Artikel

Aktuelles aus der Universität Lüttich

L’Université de Liège, troisième université belge la plus internationale

Les universités du monde sont aujourd’hui confrontées à un Espace de l’Education et de la Recherche globalisé, dont les rankings internationaux sont un des indices les plus connus.

Les universités européennes, souvent, sont pénalisées dans ces classements par les caractéristiques de l’enseignement supérieur que leurs pays défendent : l’accès aux études pour tous, l’équité sociale, le caractère public des établissements sont des valeurs qui animent les choix de nos universités, notamment dans l’UniGR, mais sont peu compatibles avec l’élitisme des classements compétitifs,  qui ne traduisent dès lors que partiellement la qualité que nous cultivons dans l’exercice de nos trois missions : enseignement, recherche, service à la communauté.

Cependant, dans des critères plus spécifiques ou précis, des stratégies volontaristes peuvent parfois être reconnues.

Dans Times Higher Education, le critère d’internationalisation prend en compte la proportion de professeurs étrangers, d’étudiants étrangers et de co-publications internationales. L’ULg se classe 3e université belge la plus internationale. Elle trouve là la reconnaissance de deux choix stratégiques importants : les publications (et co-publications) en Open-Access d’une part, la politique internationale volontariste, notamment dans la dimension transfrontalière et le consortium UniGR d’autre part.

Plus d’informations ici

Weitere UniGR-Sitzungen

  • 24.11. Belval: Gründungssitzung der UniGR a.s.b.l.
  • 01.12. Kaiserslautern: UniGR-Infoveranstaltung zum neuen Programm Interreg VA Großregion
  • 03.12. Belval: Sitzung Projektgruppe "Doktorandenausbildung“ im Bereich transversale Kompetenzen innerhalb der Großregion“
  • 18.12. Belval: UniGR-Center for Border Studies - Sitzung der Lenkungsgruppe
  • 21.01. Trier: Sitzung Projektgruppe "Doktorandenausbildung“ im Bereich transversale Kompetenzen innerhalb der Großregion“

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  • 04.02. Belval: Sitzung Expertenausschuss „Kommunikation“
  • 16.02. Belval: Workshop des UniGR-Center for Border Studies
  • 02.03. Saarbrücken: Sitzung der Lenkungsgruppe des UniGR-Center for Border Studies
  • 03.03. Kaiserslautern: Sitzung des UniGR-Koordinationsausschusses
  • 08.06. Metz: Kultur- und Sporttag der UniGR

Kontakte UniGR-ReferentInnen

Unter folgenden E-Mail-Adressen können Sie die UniGR-ReferentInnen Ihrer Universität kontaktieren:


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