
„Wie entwickele ich eine verwertbare Idee, um mich selbständig zu machen?“ bzw. „Ich habe bereits eine Idee: Was muss ich beachten, wenn ich mich selbständig machen will und an wen kann ich mich wenden?“ Antworten auf diese und andere Fragen haben die rund 30 studentischen TeilnehmerInnen des Ideenworkshops Existenzgründung erhalten, der vom 27.-28.03.2012 an der TU Kaiserslautern stattfand.
Nach einer Einführung durch Christophe van Huffel (Interface, Lüttich) startete Holger Grünhagen vom Gründungsbüro der TU und FH Kaiserslautern den Ideenworkshop mit der entscheidenden Frage How to start a business? und vermittelte den Studierenden einen ersten Einstieg in die Thematik. Nach einem weiterführenden Kurzvortrag von Frédérique Gueth und Samuel Paulus (1,2,3 go, Luxemburg) präsentierten Benoît Roussel und Patrick Truchot (ENSGSI, Nancy) Kreativitätstechniken, um die TeilnehmerInnen bei der Ideenfindung zu inspirieren.
Der direkte Kontakt mit Institutionen, die zukünftige Selbständige unterstützen kam ebenfalls nicht zu kurz: Alle ReferentInnen standen den TeilnehmerInnen mit Rat und Tat als Coaches während der Gruppenarbeiten zum Thema „Welche Form des Social Networking für die Universität der Großregion?“ zur Seite. Auch ein Experte zum Thema Social Media, Philipp Niemann (Universität Trier) und die interkulturelle Trainerin Alexandra von Bose unterstützten die Studierenden mit Ihrem Fachwissen. In den Pausen hatten alle TeilnehmerInnen die Gelegenheit, sich sowohl am Stand der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (Universität des Saarlandes) als auch im zwanglosen Gespräch mit unseren Partnern von Interface (Universität Lüttich), 1,2,3 go (Luxemburg), dem Gründungsbüro und dem Patentinformationszentrum (Kaiserslautern) über mögliche Unterstützung für den Sprung in die Selbständigkeit zu informieren.
Das Programm wurde am Abend von René Wegner und seinem Team abgerundet, die den Studierenden die in Kaiserslautern erfundene Sportart Headis vorführten.
Rund 30 Studierende aus 6 Universitäten in 4 Ländern mit den verschiedensten Kultur- und Sprachkenntnissen (die Muttersprachen reichten von Französisch über Deutsch, Griechisch und Hindi bis zu Arabisch) zusammenzubringen und den zweitägigen Workshop sowohl zu einer informativen, Kompetenzen vermittelnden Veranstaltung als auch zu einem interkulturellen Gruppenerlebnis zu machen, war eine große Herausforderung. Dass dies gelungen ist, war einhellige Rückmeldung von TeilnehmerInnen und ReferentInnen.